Der Traun eines Jeden der gerne kocht, ist die Küche. Bei Familien ist die Küche einer der zentralen Aufenthaltspunkte. Ein Platz an dem gearbeitet wird, an dem Essen mit Liebe zubereitet wird. Wenn es eine neue Küche sein soll, ist eine umfangreiche Bestandsaufnahme der Alten wichtig. Viele Teile einer Küche können auch bleiben. Dinge die einem lieb und teuer geworden sind. Was soll bleiben, was sollte immer schon sein und was muss unbedingt verschwinden? Das zweitwichtigste sind die genauen Maße. In die Planung müssen Anschlüsse wie Wasser oder Strom, aber auch Fenster, Türen und Heizkörper mit einfließen. Ein gezeichneter Grundriss ist ebenfalls von Vorteil. Soll es eine Küche aus einem Katalog sein, müssen Schrankmaße berücksichtigt werden.

Richtige Planung ist Voraussetzung!

Grundsätzlich sollten Wege zwischen Kühlschrank, Herd und Spüle so kurz wie möglich sein. Armaturen gehören nie vor ein Fenster, damit man es noch öffnen kann. Soll eine Essgelegenheit in der Küche sein? Dann muss etwa 100 cm rund um einen Tisch Platz eingerechnet werden. Einen Herd und eine Dunstabzugshaube sollten nicht in Ecken oder an Seitenwänden installiert werden. Das Arbeiten wird schwerer und die Brandgefahr höher. An eine ausreichende Beleuchtung denken. Dazu gehören Lampen über einer Arbeitsplatte, dem Esstisch und eine Lampe für die Beleuchtung des gesamten Raumes. Neben allen technischen Geräten sollte genügend Platz für die Arbeit bleiben. Etwa 1 Meter von der Arbeitsplatte sollte dafür reserviert werden.
Die Küche wird aufgebaut

Der erste Schritt beim Aufbau ist die Montage der Unterschränke. Das Zusammenschrauben funktioniert über Beschläge, die im Lieferumfang enthalten sein sollten. Meist sind es Exzenterbeschläge, die den Vorteil haben, dass sie wieder gelöst werden können. Damit Oberflächen nicht beschädigt werden, sollten alte Decken darüber gelegt werden.

Wichtig: Sind die Korpusse der neuen Küche montiert, stellt man diese anhand von dem gezeichneten Plan auf und richtet sie aus. Erst wenn alles steht, werden einzelne Schränke mit Schrauben verbunden. Damit hierbei nichts verrutscht, wird der Einsatz von Schraubzwingen empfohlen. Den Wert einer Küche kann man an dem Material erkennen. Die Rückwände sollten nicht uneben sein und das Material ebenfalls stabil. Auf pflegeleichte Oberflächen muss genauso geachtet werden, wie darauf, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann. Außerdem sollte die Küchenarbeitsfläche kratzfest sein.

In jeder noch so gut geplanten Küche bleiben ungenutzte Nischen. In einigen Fällen ist das sogar gewünscht. So können die Schübe und die Türen problemlos geöffnet und geschlossen werden, die Nischen bleiben belüftet und diese werden mit einer Leiste verblendet.

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